Datum : 24.06.2018
Uhrzeit: : 01:37 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Paradise Lost - Paradise Lost
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Homepage : www.paradiselost.de
 

Paradise Lost - Paradise Lost
  »Trackliste
1. Don't Belong
2. Close Your Eyes
3. Grey
4. Red Shift
5. Forever After
6. Sun Fading
7. Laws Of Cause
8. All You Leave Behind
9. Accept The Pain
10. Shine
11. Spirit
12. Over The Madness

Release: 21.02.2005
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Gothic Metal
Laufzeit: 45.47 min
Format: CD Audio
Label: G.U.N. / BMG

 

Auch wenn’s nicht gerade True ist, aber ich bekenne mich als großer Paradise Lost Fan. Die legendären Veröffentlichungen der Jungs Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts, haben sicherlich nicht nur meinen persönlichen Musikgeschmack geprägt, sondern haben auch unzählige Bands des neuen Jahrtausends stark beeinflusst. Dann jedoch anno 1997 ging es von Album zu Album nur noch bergab. Viele Altfans ließen enttäuscht den Kopf hängen während die Band einen Mainstreamerfolg nach dem anderen verbuchen konnte. Die harten Gitarrenklänge schwanden mehr und mehr und wichen sanften Synthiepop und Wave Arrangements. Vor zwei Jahren jedoch erschien mit „Symbol of Life“ ein kleiner Hoffnungsschimmer. Die Frage war, ob man sich wirklich von den Elektrotingeleien entfernen würde oder ob sich die Engländer einfach nur in der Tür geirrt haben. Die Türe war zum Glück die richtige. Denn so gut wie alle Samples, auf dem mittlerweile 11. Studioalbum, sind in die Verbannung geschickt worden und dafür knattern die Gitarren wieder richtig schön düster wie einst. Auch die eher poppigen Melodien sind gewichen und haben Platz gemacht für traurig schöne melancholische Klanggestalten. Dabei hat mich die Vorab als Promo verschickte Single „Forever After“ alles andere als überzeugt, da gerade dieser Song, zusammen mit den neuen Stücken „Grey“ oder „Laws of Cause“ immer noch ein wenig zu brav klingt. Der Rest der Scheibe jedoch kann ordentlich überzeugen. Die zahlreichen Akustikelemente passen sich harmonisch den Riffbrettern an auch wenn bei vielen Songs das Keyboard noch recht dominant ist. Klare Kracher dieses Albums sind „Don’t belong“, „Red Shift“, „Sun Fading“ und das geile „Spirit“
Fazit: „Paradise Lost“ reicht zwar immer noch nicht an Götteralbum wie „Icon“ oder „Draconien Times“ heran, ist jedoch noch „Symbol of Life“ der nächste logische Schritt back to the Roots.



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