Datum : 20.01.2018
Uhrzeit: : 13:40 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Ravensblood - From The Tumulus Depths
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Ravensblood - From The Tumulus Depths
  »Trackliste
1. Gunnungagap
2. Storms of Ages
3. Funeral upon the Baltic Sea
4. Runatal
5. Echoes from the Past
6. Rabenblut
7. Heidnischer Hexen Sabbat
8. The way to Victory...
9. Bloodshed
10. Mon denier Combat
11. From the tumulus Depths

Release: 2004
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Black Metal
Laufzeit: 39.17 min
Format: CD Audio
Label: Christhunt Productions

 

Mit „From the Tumulus Depths“ bringt das Duo von Ravensblood ihr Debütalbum unter Christhuntproductions raus. 2001 in Frankreich gegründet, erwartet einen roher, kraftvoller Black Metal, das Ganze garniert mit heidnischen Texten, sowohl in Englischer und Deutscher-, oder aber auch in ihrer Landesprache. Und zumindest das Englisch und das Deutsch hört sich doch recht originalgetreu an (das Französisch kann ich mit meinen mangelnden Kenntnissen nicht bewerten^^ ). Der Sänger Wolfnacht liefert hier eine gute Vorstellung ab und bildet mit seiner knurrigen Stimme, das perfekte Gegenstück zu den kreischenden Gitarren.
Das Album beginnt mit rohem, kraftvollen Black Metal und das Schlagzeug hämmert maschinenartig den Takt. Doch nicht nur Maschinenartig, es ist maschinell des es wurde hier auf einen Drumcomputer zurückgegriffen. Insgesamt zu verschmerzen, auch wenn manchmal die Spontaneität und das Gefühl eines Drummers aus Fleisch und Blut fehlt. Auch bei+ den nächsten beiden Tracks erwartet einen purer Black Metal, dem man eine gewisse Ähnlichkeit mit Marduk und Co. Nicht absprechen kann. Kompositorisch sehr gut und mit der richtigen Portion Abwechslung, wird hier sehr solider Schwarzmetall abgeliefert.
Der vierte Track beginnt schließlich mit einem deutsch gesprochenen Text aus der Edda, nämlich Wotans Runenlied (wer hier einen Abklatsch oder ein Cover von Menhirs gleitnamigen Lied erwartet, der liegt vollkommen falsch, harter Black Metal, stellenweise mit gesprochenen Texten unterlegt, ist hier bestimmend).
Abwechslungsreich geht es dann beim nächsten Track „Echoes from the Past“ zu. Den Hörer erwartet hier ein instrumentales Zwischenstück, bestehend aus einer netten Akkustik Gitarren Passage. Weiter geht’s darauf hin mit Klasse Black Metal, der besonders durch seine sehr eingängigen Riffs besticht, die eine sehr gute Melodieführung aufweisen. Ein Sahnehäubchen bildet schließlich der letzte Track, nachdem das Album benannt ist. Instumentaler Black Metal, vermischt mit folkigen, gezupften Passagen und leicht folkigen Melodien im Hintergrund erfreut hier das Ohr des Hörers. Ganz klar ein Highlight des Albums. Davon in Zukunft bitte mehr.
Ebenfalls erfreulich schick sind Cover und Booklet gehalten. Alle Lieder sind mit den dazugehörigen Texten, auf nettem Hintergrund, darin zu finden. Keine Selbstverständlichkeit für eine Underground Band.
Ravensblood haben mit diesem Album ein spitzen Debüt hingelegt und man kann eine klare Kaufempfehlung an alle Freunde des gepflegten Black Metals aussprechen. Gleiches gilt für Pagan Hörer, die auf der Suche nach einer Band mit einer etwas härteren Gangart sind.
Hails to our pagan brothers rising high the ravensbanner!!





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