Datum : 23.01.2018
Uhrzeit: : 13:15 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Reflection - Made in Hell
» Reflection - Made in Hell
Homepage : www.reflection-metal.de
 

Reflection  - Made in Hell
  »Trackliste
1. Elder's lore
2. Nightshift
3. Made in Hell
4. The Overfiend
5. Badmosphere
6. The Journey
7. Everlasting conflict
8. Prophets of Evil
9.Bloody Visions
10.Welcome madness
11.One step to nowhere

Release: 2004
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Thrash Metal
Laufzeit: 49 min
Format: CD Audio
Label: STF Records

 

Nach zwei ziemlich old school mäßig ausgefallenen Demos ergatterten Reflection endlich den verdienten Plattenvertrag und stellten bereits Mitte letzten Jahres ihren aktuellen Longplayer fertig, der seit ca. zwei Monaten käuflich zu erwerben ist und schließlich auch auf meinem unaufgeräumten Schreibtisch landete. Auch mit nem ordentlichem Deal in der Tasche zocken Reflection weiterhin eine knallharte Mischung aus Speed- und Thrash Metal. Die beizeiten äußerst komplexen Songstrukturen sorgen zudem für eine angenehme Frische und verhelfen der Band sich von direkten Genrekollegen abzuheben. Zwar liegt natürlich die Vermutung nahe, dass man sich aufgrund geographischer Nähe stark an Sodom oder Kreator orientiert aber weit gefehlt. Falls man so etwas überhaupt in Worte fassen kann, so würde ich den Sound eher mit „abwechslungsreicher als Tankard plus einer gehörigen Portion Bay Area“ umschreiben. Wer sich darauf wirklich einen Reim machen kann möge mich per Mail darüber in Kenntnis setzen. Spaß beiseite lassen wir lieber stählerne Fakten sprechen. Um es kurz zu machen: Die Jungs beweisen wirklich eine ungeheure Vielfältigkeit. Pate dafür stehen Songs wie The Journey, welches mit tonnenschweren Riffs ausgestattet ist die auf keinen Tieflader passen, genauso wie das ziemlich dynamische Bloody Visions. Nummern wie der flotte Titeltrack oder die klassische Thrash Granate The Elder’s Lore komplettieren das Angebot.
Fazit: Reflection sind zwar weit von 08/15 entfernt, deswegen aber noch lange nicht überragend. Zumindest die Marke „hervorstechend“ dürfte der Band in Zukunft einige Türen öffnen.
Eins noch zum Cover welches die New Yorker Twin Towers mit einer fiesen Teufelsfratze davor zeigt. Kritik an der amerikanischen Regierung ist eine Sache der auch ich mich gerne anschließe, aber wer mit solchen Metaphern rumalbert muss sich nicht wundern, wenn er plötzlich von einigen nicht all zu toleranten Medienmitgliedern in die falsche Ecke gestellt wird.


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