Datum : 23.01.2018
Uhrzeit: : 13:05 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Sacred Steel - Iron Blessings
» Sacred Steel - Iron Blessings
Homepage : www.sacredsteel.de
 

Sacred Steel -  Iron Blessings
  »Trackliste
1. Open Wide The Gate
2. Your Darkest Saviour
3. Screams Of The Tortured
4. At The Sabbat Of The Possessed (The Witches Ride Again)
5. Beneath The Iron Hand
6. Anointed By Bloodshed
7. Victory Of Black Steel
8. I Am The Conqueror (Come And Worship Me)
9 .Crucified In Heaven
10. The Chains Of The Nazarene –1.Divine Damnation. –2.Thorns Of Christ
11. We Die Fighting

Release: 2004
WERTUNG
6 /6 Sternen
Stil: Power Metal
Laufzeit: 48.23 min
Format: CD Audio
Label: Massacre Records

 

Na wunderbar. Die vielleicht erfolgreichsten deutschen Priester der wahren Lehre, die truesten der truen sind wieder da. Und im Gepäck haben sie die eisernen Segnungen die sie bereitwillig an Power Metal willige Volk verteilen. „Slaughter Prophecy“ hat es vor zwei Jahren bereits angedeutet und „Iron Blessings“ bestätigt die konsequente Gangart von Bandchef Gerrit Mutz und seinen Mannen erneut. Sacred Steel gehen mittlerweile wesentlich härter zur Sache klingen nebenbei aber auch reifer, was eindeutig auch an der hervorragenden Produktion liegt. „Open wide the Gate“, was für ein Name für einen Opener, eröffnet den höllischen Reigen und zeigt gleich mal wo der Esel die Klöten baumeln hat. Die Death Metal Einflüsse sind erneut ein wenig angewachsen, was sich allerdings nicht nur aus Gerrits Röchellyrics sondern besonders auch durch die gewaltigen Riffwände erklärt. „Your darkest Saviour“ verfügt zwar auch wieder über geteilt cleanen, insoweit man das Wort clean mit Gerrits Stimme in Verbindung bringen darf und Grunzgesag erinnert von den Arrangements her jedoch eher an die „Bloodlust“-Phase. Würde man „Screams of the Tortured“ ein wenig das Tempo nehmen hätten wir es hier mit einer erstklassigen Doom-Nummer zu tun. Die Äußeren Einflüsse spiegeln sich halt stark in den eigenen Werken wieder. Was bei Sacred Steel natürlich nie und nimma fehlen darf ist ein Song über Hexen, dieser trägt dieses Mal den famosen Titel „At the Sabbat of the Possessed (the Witches ride again)“….joa da bleibt nicht mehr viel zu sagen. Der Song ist recht flott und besticht durch netten Mitsingrefrain. „Beneath the iron hand“ spielt in einer Liga kurz unter Midtempo und verfügt über ne wahnsinnige Doublebase sowie ein urgewaltiges geiles Solo. „Anoited by Bloodshed“ zieht das Tempo wieder ordentlich an und ist ein eher klassischer Sacred Steel Output. „Victory of black Steel“ hingegen möchte ich schon fast als pure Todesstahlkeule bezeichnen. Das Stück groovt ohne Ende und die Riffs sind tonnenschwer – geil. „I am the Conquerer (Come and worship me) könnte, wäre die Produktion nicht so verdammt gut, auch auf den Frühwerken „Reborn in Steel“ oder „Wargods of Metal“ stehen, was aber bitte nicht negativ zu verstehen ist. Die Nummer weißt lediglich eher straightere und einfachere Eigenschaft auf. Selbiges trifft auf „Crucified in Heaven“ zu. Den Höhepunkt bildet das aus zwei Teilen bestehende „The Chains of the Nazarene“. Beide Teile zeigen sich deutlich doom-beeinflusst wobei der erste Part „Divine Damnation“ ziemlich groovt während „Thorns of Christ“ eher rockig klingt. Was fehlt noch. Genau eine Metal glorifizierende ultraschnelle Powerhymne. „We die Fighting“ steht glaube ich Pate für sich selbst.
Fazit: Sacred Steel beweisen einmal wieder wie Power Metal zu klingen hat. Die vermehrten Death Metal Einflüsse mögen einigen gegen den Strich gehen, ich für meinen Teil finde jedoch, dass dieser erweiterte Horizont der Band mehr als gut zu Gesicht steht.





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