Datum : 25.04.2018
Uhrzeit: : 00:22 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Six Feed Under - Bringer of Blood
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Six Feed Under - Bringer of Blood
  »Trackliste
1. Sick In The Head
2. Amerika The Brutal
3. My Hatred
4. Murdered In The Basement
5. When Skin Turns Blue
6. Bringer Of Blood
7. Ugly
8. Braindead
9. Blind And Gagged
10. Claustrophobic
11. Escape From The Gave
12. Bringer Des Blutes-Bonus

Release: 22.09 2003
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Death Metal
Laufzeit: 53 min
Format: CD Audio
Label: Metal Blade

 

Jawoll!

So und nicht anders kennt und liebt man die Deather aus Übersee, Retro bis zum blutigen Ende sozusagen und als wäre die Zeit irgendwann Mitte der 90er stehen geblieben. Waren die Vorgängerscheiben, insbesondere "True Carnage" für meinen Geschmack doch recht schwer verdaulich und nicht unbedingt Highlights des Genres, kann die vorliegende Scheibe durchaus als eine der besten Alben des Jahres 2003 im Extrem-Metal-Sektor bezeichnet werden.

Schon der alles niederwalzende Opener "Sick In The Head" zeigt eindrucksvoll, wohin die Reise geht: angesagt ist grooviger, überwiegend im mittleren Tempo gehaltener und eindeutig von den 90ern geprägter Death Metal. Und im überraschend eingängigen "America The Brutal" zeigt sich die Band textlich ungewohnt kritisch und setzt sich auf ihre Art mit der aktuellen Politik ihres Heimatlandes auseinander.

Recht punkig geht es dann bei "Murdered In The Basement" zu, das mich ein wenig an das zweite Album der Landsleute von Death ("Leprosy") erinnert. Absolutes Highlight der Scheibe ist das groovige "Bringer Of Blood", das im Mittelteil mit einem wahrhaftigen Gänsehautriff gepaart mit einem Chorus, der mich ein wenig an die seligen Accept erinnert, aufwartet.

Im Mittelteil wird es dann mit "Ugly" und "Braindead" wieder etwas langsamer, bevor dann im saugeilen "Blind And Gagged" wieder richtig die Post abgeht. Mit dem folgenden "Claustrophobia" folgt ein weiteres Highlight, das von einem Gitarrenriff getragen wird, welches - ob gewollt oder nicht - auch von den Königen des Thrash Metal Slayer zu "Hell Awaits"-Zeiten stammen könnte.

Erwähnenswert ist auf jeden Fall auch das DEATH-Cover "Escape From The Grave", während der Bonustrack "Bringer des Blutes" ob des holprigen deutschen Textes dann doch ein wenig lächerlich und deplaziert wirkt.


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