Datum : 18.06.2018
Uhrzeit: : 23:15 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Steelpreacher - Start Raising Hell
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Homepage : www.steelpreacher.de
 

Steelpreacher  - Start Raising Hell
  »Trackliste
1. Eye of the Storm
2. I'm fucking Metal
3. Start Raising Hell
4. Preachers
5. Wrath of the Gods
6. Between the Hammer and the Anvil
7. Disiples of War
8. Boozehounds from Hell
9. Metal Hangover

Release: 2005
WERTUNG
6 /6 Sternen
Stil: Heavy Metal
Laufzeit: 34.14 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Steelpreacher entstammen der näheren Umgebung von Koblenz und zocken (ja da frohlockt dem Darky sein Herzilein) True Fucking Heavy Metal. Yeah damit dürfte alles grundlegende wohl schon gesagt sein. Die drei Jungs lassen es sich dabei selbstredend nicht nehmen absolut jedes Klischee einer True Metal Truppe hemmungslos auszuleben und das ist auch gut so. Bohr ey tut dat ma wieder gut wenn einem mal nicht möchte gern Metaller in weiten Hosen und trendigen Turnschuhen sondern langhaarige Küttenträger samt Nietenarmbändern und Patronengurten aus dem Booklet heraus anschauen. Die lyrischen Gegebenheiten auf „Start Raising Hell“ sind schnell zusammengefasst. Dabei handelt es sich nämlich um nichts anderes als den Metal und/oder den Alkohol glorifizierende Mitgröhltexte die nach dem ersten Durchlauf sofort in den Gehörgängen hängen bleiben – sauber Jungens so gehört dat hin. Musikalisch trällert eine bunte Mischung aus Running Wild, Manowar, und Iron Maiden aus den Lautsprechern. Da wäre z. B. der Opener „Eye of the Storm“ der nicht nur musikalisch sondern auch textlich an die Hamburger Metalgötter erinnert. Weiter geht’s recht flott mit „I’m fucking Metal“ während der Titeltrack eher gemächlich aber trotzdem arschtretend rockend daher kommt. „Preachers“ lässt eher die melodische und vertrackte Maiden-Seite raushängen und „Wrath of the Gods“ knallt, vorausgesetzt man dreht die Anlage bis zum Anschlag hin auf, schön gemächlich aber dennoch voll in die Fresse. „Between the Hammer and the Anvil“ ist eine kleine spaßige Einlage und läutet „Disiples of War“ eine straffe Midtempohymne ein. „Boozehounds from Hell“ ist ein wenig thrashig gehalten und erzählt die Geschichte eines kleinen Korn Posers der plötzlich in einer Metalkneipe auftaucht. Den abschließenden Part des amtlich rockenden Rausschmeissers übernimmt „Metal Hangover“ das so sehr und so geil nach den glorreichen Achtzigern zählt, dat mir glatt die Spucke wegbleibt.
Fazit: Steelpreacher beweisen wie verflucht geil es doch ist wirklich TRUE zu sein. Gut die Produktion hat hier und dort einige Macken und stellenweise sind auch mehr als deutliche Verspieler zu hören, aber bei einer solchen Band machen gerade diese kleinen Makel den besonderen Charme und den True-Faktor aus. Sehr zu empfehlen ist übrigens auch das 02’er Demodebüt „Route 666“


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