Datum : 18.06.2018
Uhrzeit: : 23:17 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Ancient - Night Visit
» Ancient - Night Visit
Homepage : www.ancientband.com
 

Ancient - Night Visit
  »Trackliste
1. Envision the Beast
2. Rape the Children of Abel
3. Horroble
4. Night Visit
5. Lycanthropy
6. Night of the Stygian Souls
7. Fuel the Flames
8. The Truth Unveiled
BONUS:
9.The Arctic Mirage
10: Out in the Haunted Woods


Release: 2004
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Black Metal
Laufzeit: 49.48 min
Format: CD Audio
Label: Metal Blade Records

 

Zweieinhalb Jahre nach “Proxima Centauri” schmeißen die Norweger ANCIENT ihr inzwischen sechstes Langeisen ins Feuer- welches so manchen Black Metaller zum ubeln bringen dürfte. DieBand hat die lange Zeit genutzt um eine beeindruckende Scheibe zu produzieren. „Night Visit“ ist ein sehr atmosphärisches Album, das durch einen gelungenen Mix aus knallenden Riffs, Death-lastigen Grooves, Azaphels rauer Stimme und maßvoll eingesetzten Keyboards überzeugt.
Auf dem gesamten Album zeigen ANCIENT dass sie über in weit gefächertes Spektrum an musikalischen Einflüssen verfügen – wobei es ihnen stets gelingt die verschiedenen Stilmittel gekonnt und flüssig miteinander zu verbinden. So merkt man trotz alledem dem gesamten Album einen massiven Einfluss der alten Schule an.
Anspieltipps wären der Opener „Envision the beast“ der nach einem Drumsolo sofort kompromisslos über den Hörer hinwegfegt. „Rape the children of Abel“ – der Song ist eher durchschnittlich, hat sich aber dank des treibenden Sounds sofort in die Hirnwindungen gebrannt. „Horroble“ stampft im Mid-Tempo Bereich aus den Boxen und der Titelsong „Night visit“ sowie der zu Beginn sehr ruhige Song „The truth unveiled“ sorgen nochmals für gehörige Atmosphäre und können als Highlights des Albums angesehen werden.
Die abschließenden zwei Bonus Tracks, welche eher an wirre Klangcollagen erinnern, brechen völlig aus dem Gesamtbild des Albums heraus und sorgen wohl bei den werten Hörern für gewaltigeFragezeichen über den Häuptern. Am besten die CD nach Track acht ausmachen oder von vorn abspielen *g*
Fazit: Nichts für urige Black Metal Puristen. Für experimentierfreudige Black Metaller und auch für Fans anderer Genres ein hörenswertes Album!




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