Datum : 18.06.2018
Uhrzeit: : 23:16 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Valkyria - Förfäders Stämmor
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Valkyria - Förfäders Stämmor
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1. Intro
2. Släktskapsbandet
3. Nordanskog
4. Makters språk
5. Nordiska bygder
6. Skogshymn
7. Fritjovs brottning
8. Den vackra sagan
9. Natten sjunger själv
10. Konungavalet
11.Odins jakt

Release: 2004
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Folk Metal
Laufzeit: 40.35 min
Format: CD Audio
Label: Nordisk Produktion

 

Warum Valkyria in unseren Breitengraden kaum ein Schwein kennt ist und bleibt mir einfach schleierhaft. Na schön einige Erklärungsgrunde mögen sein, dass hierzulande kaum jemand der schwedischen Sprache mächtig ist, dass die Produktion (wollen wir uns nichts vormachen) wirklich aller unterste Schublade ist (aber wen hat das vor zwanzig Jahren gestört) und der Sound für die Spezies Homo Neandermetallus vielleicht eine Spur ZU folkig ist. Im Gegensatz zu ihren Genrekollegen fahren Valkyria nämlich nicht die selbe abgewetzte Schiene vieler anderer Combos die ihren Sound mit ein wenig Synthiklängen unterlegen und daraus resultierend meinen sie würden Folk Metal spielen. Im Gegensatz zur Debütscheibe sind Valkyria noch einmal einen Tick düsterer und atmosphärischer Geworden. Die Lyrics drehen sich natürlich wieder um die alten Mythen der Nordmannen. Okay das Intro kann man sich wirklich getrost schenken, dat besteht schlicht und einfach aus nem breiigen Soundmatsch. Släktskapsbandet kann jedoch genau wie das folgende Nordansksog voll überzeugen. Durch die Tatsache, dass Valkyria den oben genannten Spieß einfach umdrehen und zu ihren lupenreinen Folksongs einfach hier und da harte Gitarren (Nordiska Bygder, Natten sjuner sjalv) mit einbauen entsteht ein absolut unverfälschbarer Sound. Die wahrlich walkürenhafte Stimme der Sängerin entführt den Hörer, insofern dieser die Augen beim Genuss dieser Platte zu schließen vermag, in weit entfernte Sagenwelten. Zur musikalischen Unterstützung gesellen sich klassische Instrumente wie Klavier, Celli, Geigen und was weiß ich nicht noch alles.
Fazit: Es ist schwer einen solch genialen Sound in Worte zu fassen. Und auch wenn ich nichts sagende Sätze in einer Plattenkritik eigentlich verabscheue so kann ich doch nicht anders als: Genau zu diesen Klängen möchte man sich als gefallener Krieger von den Walküren nach Walhalla tragen lassen.
Einen Punkt Abzug gibt es lediglich für die mäßige Produktion.

HINWEIS: Der Chef hat ein wenig recherchiert und dabei herausgefunden, dass diese Platte über das mehr als zwielichtige Label Nordiska fölaget vertrieben wird. Mangelnde Sprachkenntnisse ermöglichen mir es leider nicht die Texte von Valkyria genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich gehe aber davon aus, dass die Lyrics alle harmloser Natur sind und die Band lediglich aus Unwissen oder schlechtem Management ihre Platte über dies abgef***** rechtsradikale Label vertreibt.


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