Datum : 24.04.2018
Uhrzeit: : 02:53 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Branded Skin - Shadows of Fear
» Branded Skin - Shadows of Fear
Homepage : www.brandedskin.de
 

Branded Skin - Shadows of Fear
  »Trackliste
1. PERVERTED INSANITY
2. LOST
3. THE SECRET
4. SHADOWS OF FEAR
5. DEMONIC VOICES* (RE-RECORDED)
6. SECOND WAR
7. PURGATORY*
8. DEADLY NIGHTMARE
9. LESSON IN BLOOD


Release: 2004
WERTUNG
3 /6 Sternen
Stil: Death Metal
Laufzeit: 40 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Branded Skin aus Niedersachsen haben sich seit der Bandgründung im Jahr 2000 dem Death Metal der 90er verschreiben. Das Line-Up der Osnabrücker besteht aus Jojo Kosick am Bass, Sven Rahe an der Gitarre, Daniel Wippermann auf dem Drumsessel und Alex Hille zuständig für satte Growls am Mikrofon. Bislang haben die Jungs zwei Alben in Eigenproduktion veröffentlicht. 2002 die gleichnamige Mini-CD „Branded Skin“ und 2004 das vorliegende Album „Shadows of Fear“.
Laut Homepage orientieren sich Branded Skin an Death Metal Ikonen wie Unleashed, Obituary und Bolt Thrower und das hört man den 9 Songs von Shadows of Fear auch deutlich an. „Perverted Insanity“, der erst Song des Albums, startet direkt mit einem fetten itarrensound und walzt mit einem prügelndem Drumteppich ordentlich durch die Boxen. Auch bei „Lost“ dürfen die Blastbeats nicht fehlen und Sänger Alex grunzt und gröhlt als gäbe es kein Morgen. Schöne melodische Gitarrenparts und der, wenn auch nur kurzweilige, Tritt aufs Blast-Bremspedal ins ruhigere stampfendere Mid-Tempogefilde runden den Song ab. „Second War“ wird von einem Sprechintro eingeläutet und fegt dann orkanartig los. Insgesamt ist das Matreial aber sehr einheitlich gehalten. Für „Lesson in Blood“ konnten Branded Skin Martin van Drunen (Ex-Bolt Thrower, Asphyx) als Gastsänger an Bord holen.- eine echte Perle des Albums.
„Shadows of Fear“ ist ganz im groovigen, brutalen Death Metal Stil der 90er gehalten und erhebt nicht den Anspruch originell zu sein oder neues zu erschaffen. So werden Fans von Old School Death in den 40 Minuten Spielzeit gründlich bedient. Ein Manko ist die nicht ganz so prickelnde Produktion- zudem wirken die streckenweise doch recht eintönigen Stücke zeitweise langweilig. Fazit: ein gutes Album das aber wohl vorrangig für Old
School Fans interessant sein dürfte.


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