Datum : 21.06.2018
Uhrzeit: : 06:47 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Skullbreaker - Total Thrash Terror
» Skullbreaker - Total Thrash Terror
Homepage : www.skulbreaker.de
 

Skullbreaker - Total Thrash Terror
  »Trackliste
1. Intro
2. Vulnerable Giant
3. Unleashing The Demon
4. Skullbreaker
5. Hypocritical Face
6. Mighty Hunter
7. Why
8. Commercial Filth
9. False Utopia
10. Thrash Solution


Release: 27.03.2005
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Thrash Metal
Laufzeit: 39.24 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Bochum - das aus dem Herzen des Ruhrgebietes nicht nur Musikgrößen wie Herbert Grönemayer zum Vorschein gebracht werden, beweißt eine junge Thrash Metal Band namens "Skullbreaker". Bereits im Jahre 2001 formatierte sich die Band und behielt, was heute gar nicht mehr so üblich ist, ihre Urbesetzung fortlaufend bei. Folgende setzt sich zusammen aus Dominik Conrad an der Gitarre, Jan Fröhlich zuständig für Vocals und Gitarre, Hazim Fouad an dem Drums und zu guter letzt Florian Stöber am Bass. Trotz der doch recht unterschiedlichen musikalischen Vorlieben der Vier, einigte man sich auf den guten alten Oldschool-Thrash. Im März 2003 brachten die Jungs ihr erstes Demo raus, nun im Jahr 2005 widmete man sich endlich dem Debüt "Total Thrash Terror" welches hoffentlich seinem Titel gerecht wird. Das ganze kommt in einem schnieken Paint - Artwork make Dragron Design ins Haus soweit dazu, nun aber zur Muke...

Die Scheibe knallt sofort mit dem ersten Stück "Vulnerable Giant" voll rein, Schreihals Jan geht sofort in die offensive und macht dem Hörer von der ersten Sekunde an verständlich dass es einfach nur grotesk wäre nicht sofort seine Matte mit zu schwingen. Mit Track 4, dem nach der Band betitelte Song macht seinem Namen alle Ehre, dazu kann man wirklich nur sagen "Beware of Skullbreaker!" Ingesamt zieht sich durch das gesamte Album ein sehr treibener Sound, der keinesfalls abgedroschen und eintönig klingt. Sänger Jan wird in einigen Stücken (z.B.Vulnerable Giant) von Dominik's Growls unterstützt und gibt den ganzen einen ausdrucksstarken Touch. Während es im Stück "Why" stellenweise ein wenig ruhiger von statten geht, traut man sich im Song "Commercial Filth" an die sozialkritische Thematik ran, unterstützt von brachialer Klangeskunst die gewiss keine Pore trocken lässt. Meine persönlichen Anspieltipps wären "False Utopia" und "Thrash Solution" wo bei letzt genannte die Nackenmuskulatur noch einmal mächtig beanspruchen wird.

Auf jedenfall gibt es in diesem Album genug Möglichkeiten seinen Bang - Trieb ausführlich zu befriedigen! Abwechselungsreiches Gebolze mit reichlich Double Bass, gekrönt mit schmirgelnden Vocals - nun bleibt zu hoffen das die Jungs sich aus der breiten Masse abheben und uns hoffendlich nicht all zulange auf eine Fortsetzung warten lassen. Tip: Umbedingt mal Live erleben!!!



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