Datum : 18.06.2018
Uhrzeit: : 23:17 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Damaged Justice - Unholy Fire
» Damaged Justice - Unholy Fire
Homepage : www.damaged-justice.de
 

Damaged Justice - Unholy Fire
  »Trackliste
1. Waiting For... (Intro)
2. The Dawn
3. Fairy Tale
4. Distance To Destination
5. Misery
6. Unholy Fire
7. Nightcruiser
8. Leave Your Fears Behind
9. Heart Of Ash

Release: 2004
WERTUNG
2.5 /6 Sternen
Stil: Heavy Metal
Laufzeit: 37.36 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Nun in der heutigen Zeit sich als Band dem
Heavy Metal zu verschreiben ist so mutig wie in einer Arena zu stehen und gegen Pelzknollen zu kämpfen. Entweder man bietet dem Hörer etwas Geniales auf einem Silbertablett oder man wird gar nicht beachtet! Von der Tatsache abgesehen das sich im Power und Heavy Sektor an Nachwuchsband quasi nichts tut und die junge Generation mehr auf härtere Gangart abfährt , gib es immer wieder Bands denen die aktuellen Trendigen schienen Black u. Death nahezu am Furunkel der Menschheit vorbeigehen , um es nett auszudrücken. So muss es wohl den 5 Jungs von Damaged Justice ergehen die sich 1995 in Wanne Eickel zusammengefunden haben. Damals aufgrund mangelhaften instrumentalen Fähigkeiten noch nicht bereit den Heavy Metal zu frönen wurden zunächst thrashige , punkige Werke eingespielt und nun ca 10 Jahre später , nach 2 Silberlingen und Auftritten auf diversen Sampler könnte man munter behaupten das die neuste Scheibe „Unholy Fire „ nun den Jungs dem wohlverdienten Ruhm beschert.
Leider geht die Vorstellung aber nach hinten los obwohl das recht gute Intro „ Waiting for „ sehr viel versprechend ins Öhrschen schwebt , da hofft man auf einen sehr guten Übergang zum zweiten Songs „ The Dawn „ . Aber Puste kuchen. Das erste was man zu hören bekommen ist eine recht grausame und vor allem lahme Gitarre. Echt tut mir leid. Der Song ist an sich sehr gut gelungen und vor allem Harmonisch, kürzt aber bitte die ersten 10 sec oder spielt bitte den Part neu ein. Nach so einem recht gelungenen Intro bewirkt die Gitarre echt einen Tiefpunkt und reißt teils den ganzen Song runter. Das restliche Material , insgesamt 9 Tracks mit Intro ,
unterscheiden sich kaum von einander. Ein kleines Keyboard Intro beginnt zu dem sich im laufe die Gitarren und dann der Gesang einmischen ab und zu ein dürftiges Soli mehr nicht . Keine Experimente , keine Parts die einen aus den Socken hauen , keine Power in den Liedern vor allem klingt der Herr Michalak selber wie ne Schlafftablette. Echt schade . Man könnte aus den 37 min Material wirklich mehr machen. Vor allem Jungs ihr seit ja noch nicht so alt also Redbull oder Bierchen reinpfeifen wenn es doch nicht mehr geht und dann alles bisschen beschleunigen dann wird echt was aus euch. Viel Glück dabei !



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