Datum : 24.04.2018
Uhrzeit: : 02:57 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Neon Sunrise - Toxigenesis
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Homepage : www.neon-sunrise.de
 

Neon Sunrise - Toxigenesis
  »Trackliste
1. No Love Lost
2. Concept Of Hate
3. Patchworx
4. Toxigenesis
5. Cold Embrace

Release: 2004
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Prog. Metal
Laufzeit: 28.30 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Jetzt gibt es Neon Sunrise schon seid 1998 und dies ist schon die vierte Veröffentlichung der Combo, aber ich muss gestehen, ich habe bis jetzt noch nichts von der Band gehört. Trotz häufigen Besetzungswechseln machen die fünf Jungs (auf dem Silberling ist noch Alla Fedynitch am Bass zu hören) ihre Sache wirklich gut und klingen schon sehr homogen. Der 5 Tracker bietet eine schöne Mischung aus Power Metal und ein bisschen Thrash. Eine wirklich gelungene Gitarrenarbeit und tightes Drumming machen diese Scheibe aus. Es wird ein Menge gefrickelt und die Riffs klingen nie altbacken. Auch der Sänger hat einiges auf dem Kasten. Mal wird leicht gegrunzt aber auch die überwiegend cleanen Passagen werden hervorragend gemeistert. Besonders schön sind die mehrstimmigen Stellen, wie sie z.B. im Song „Patchworx“ dargeboten werden. Die einzelnen Titel bieten sehr viel Abwechslung. Die cleanen Gitarrenpassagen wie z.B. wieder im Song „Patchworx“, gestallten die CD noch interessanter. Überhaupt klingen gerade diese ruhigeren Passagen sehr verspielt und erfrischend, außerdem wird das Tempo auch öfter mal variiert. Einzig das Stück „Cold Embrace“ will mir nicht so richtig gefallen. Es plätschert etwas belanglos vor sich hin und kann deshalb mit den anderen Tracks nicht so recht mithalten. Den ca. 4 minütigen Leerlauf nach dem letzten Song und den anschließenden „Hidden Track“, welcher nur aus Gelaber besteht, finde ich auch nicht so lustig.
Wenn der Sound der Scheibe jetzt noch ein bisschen kraftvoller wäre, besonders der Drumsound, würde das den Hörgenuss der Scheibe noch steigern. Aber für ein Demo geht die Sache schon in Ordnung. Wer auf Bands wie Nevermore steht, sollte hier wirklich mal ein Ohr riskieren.


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