Datum : 20.01.2018
Uhrzeit: : 13:55 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Armageddon - Possessed by Satan
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Armageddon - Possessed by Satan
  »Trackliste
1. Possessed By Satan
2. Anti You (Untermenschen Genocide)
3. Kill The Koward Khrist
4. Sado Terrorism
5. Conquerors Of Impereial Hell
6. Human Holocaust
7. Immortal Winds Of Blashyrkh
8. Shadows Over The Night




Release: 2005
WERTUNG
2 /6 Sternen
Stil: Black Metal
Laufzeit: 21.34 min
Format: CD Audio
Label: Christhunt Prod.

 

Nun, was soll man von einer Band erwarten, die ihre Musik selber als „True Elitist Black Metal“ bezeichnet? Schon hier wird klar an wen diese CD gerichtet ist, an Old School Black Metal Puristen, die die heutigen Entwicklungen der Szene nur Müde belächeln können.
Also wird die CD mit grimmiger Entschlossenheit in den CD-Spieler eingelegt und man harrt der Dinge, die nun aus den Boxen kommen mögen.
Die CD beginnt mit einem Intro, das aus einem Film Sample besteht (welcher Film, das ist mir nicht bekannt, es soll wohl einzig böse wirken).
Nun beginnt der Track, langsame träge Riffs und ebenso träger grimmiger Gesang verbreiten ein einschläferndes Gefühl. Doch nach 40sek. findet ein kleiner Umbruch statt und das Riff könnte glatt aus einem Thrash Metal Song stammen, nett. Der Gesang allerdings ist nach wie vor sehr träge und emotionslos, wirkt nahezu gelangweilt. Die Base Drum ist so dermaßen schlecht abgemischt, das sie den gesamten Sound kaputt dröhnt.
Bei 1:50 findet dann wieder ein Stilbruch statt und das was nun folgt, kann man schon als ordentlichen Black Metal der alten Schule bezeichnen. Nichts herausragendes, aber man hat beiweiten auch schon schlechteres gehört. Doch dann, bei 3:10 der nächste Stil Wechsel... und das könnte jetzt sogar schon ein Burzum Song sein. Sehr komischer Mischmasch und unstrukturierter Songaufbau (na ja, wems gefällt... ). Mit einem sanften ausblenden endet der erste Track (mit dem Wohlklingen Namen „Untermenschen Genocide“).
Auch der nächste Track bietet nichts herausragendes und von Songwriting hat man bei Armageddon scheinbar noch nie etwas gehört.
So plätschert das Album also munter vor sich hin und es ist bei Wotan wahrlich kein roter Faden auszumachen, der das ganze zusammenhält.
Das nächste Schmunzeln zaubert einem Track 5 auf die Lippen. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier auf filigranste Art und Weise eine bezaubernde Hitler Rede in den Song eingesampelt...
Was man nun davon halten soll sei jedem selbst überlassen. Aber es scheint, als wenn man sich durch so etwas profilieren müsste, da die musikalischen Fähigkeiten dafür wohl kaum ausreichend sind.
Ein weiterer feiner Track auf dem Album („Immortal Winds of Blashkyrk“) ist garnichtmal so schlecht, aber hier wirkt nicht nur der Track Titel abgekupfert. Wenn es die eigene Originalität nicht hergibt, klaut man halt bei den großen „untruen“ Bands.
Dieses Album ist wohl nur all den „True Elitist Black Metallern“ zu empfehlen, die zuhause im stillen Kämmerlein Pläne zur Vernichtung der Menschheit schmieden.
Alle anderen wird dieses Album wohl lediglich anöden


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