Datum : 21.04.2018
Uhrzeit: : 15:23 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Antifreeze - Into the Silence
» Antifreeze - Into the Silence
Homepage : www.antifreeze.de.vu
 

Antifreeze  - Into the Silence
  »Trackliste
1. Like Father like Son
2. Crying in the Dusk
3. Reaching the Heaven
4. Into the Silence
5. Till I´m Done

Release: 2004
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Prog. Metal
Laufzeit: 28.29 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Antifreeze existieren schon seid 1992. Man löste die Band allerdings 3 Jahre später auf und ging verschiedenen Projekten nach. Erst im Jahr 2000 fand man wieder zusammen, allerdings in einer veränderten Besetzung. Zur Musik kann man zusammenfassend sagen, dass Antifreeze progressiven Heavy Rock spielen, wobei besonders Sänger Daniel Hiller hervorzuheben ist. Er veredelt die Songs, die übrigens ohne Keyboard auskommen, mit seiner tollen Stimme und einer abwechslungsreichen Melodieführung. Die Gitarrenabteilung kommt ohne großartiges Gefrickel aus und setzt auf wirklich gut arrangierte Soli. Die Songs wirken nicht überladen, wie es bei vielen Genrekollegen der Fall ist.
Der erste Titel „Like Father like Son“ ist ein Uptempo-Stück mit einem guten Solopart in der Mitte. Genau wie bei Lied Nummer zwei sticht die Gesangslinie in den Strophen besonders hervor. Allerdings geht es im Track „Crying in the Dusk“ gediegener zu und man bekommt u.a. klasse Akustikgitarren-Harmonien zu hören. Eine etwas schwächerer Song ist meiner Meinung nach „Reaching the Heaven“. Es fehlen im Vergleich zu den anderen Stücken ein wenig die innovativen Ideen, bis auf den Solopart, dieser ist wieder sehr hörenswert. Im nächsten Lied, besonders im Refrain, kommen wieder sehr schöne Akustikgitarren zum Einsatz. Sänger Daniel Hiller wird außerdem noch durch eine Frauenstimme unterstützt. Ein verzwackter Part in der Mitte des Songs lockert diesen etwas auf, und endet nach einem kurzem Solo wieder im Refrain. Zum Schluss der CD wird es etwas flotter. „Till I´m Done“ ist ein guter Song der ordentlich rockt, allerdings hätte man sich vielleicht ein bis zwei Refrainwiderholungen am Ende sparen können.
Insgesamt eine sehr hörenswerte Platte. Man merkt, dass die Band Spaß an ihrer Musik hat. Also Zugreifen!



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