Datum : 18.06.2018
Uhrzeit: : 09:58 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Baskíria - Az ősök bosszúja
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Baskíria  - Az ősök bosszúja
  »Trackliste
1. Baskíria
2. Az ősök bosszúja
3. Pogány diadal
4. lángoló királyság
5. Örök vándorok

Release: 2001
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Black Metal
Laufzeit: 13:29 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Wir reisen ganz schnell in die Vergangenheit und begeben uns ins Jahr 2001 nach Budapest, wo Träume noch Träume sind und Metal, der wie ein rostiger Nagel klingt, der sich langsam aber sicher durch den Underground an die Oberfläche bohrt. In diesem Jahr erscheint wohl der Durchbruch auf einer MCD der wohl alles an Metal in den Schatten stellt, was in dem dunklen kalten Land an die Oberfläche gedrungen ist. Nun, es gibt ein paar nennenswerte Bands aus Budapest (Gholgoth, Nebron, Tengereken) die ihre Instrumente beherrschen und gute Chancen haben erfolgreich zu werden, aber keiner ist der Ruhm mehr gegönnt als Baskíria. Das Gründungsjahr des Quartetts ist mir schleierhaft genauso wie der Ort, bleibt wohl das Geheimnis der Band.
Az Ősök Bosszúja so lautet der Titel der Demo, die 2001 erschien, handelt von den üblichen Themen Krieg, Apocalypse, Anti-Christen und all den bösen Inspirationen des klassischen Black Metals.
Die rund 13 minütige Scheibe, welche in 5 Songs aufgeteilt ist, klingt qualitativ wie eine LP aus den 80ger Jahren. Ein leichtes Rauschen sowie diverse kleine Tonprobleme hindern den Hörer aber nicht sich den recht melodischen und eigenständigen Sound hinzugeben. Der Opener Baskíria beginnt mit einem recht merkwürdigen 10 sec kurzen Intro der den Hörer sofort in eine eisige Wildnis versetzt, folgend von immer lauteren Gitarren die sich zu einem Feuerwerk wuchtiger Riffs entwickeln. Wirklich ein Klasse und vor allem temporeicher Song.
Der zweite Track beginnt mit recht lustigen Stöhngeräuschen die wahrscheinlich eine Art Folterung darstellen sollen. Der weitere Verlauft des Stückes ist sehr hart und schnell, leider geht der Gesang durch das laute Schlagzeug verloren, was aber nicht besonders tragisch ist.
Die 3 „Pogány diadal“ und die 4 „A lángoló királyság“ in der Trackliste unterscheiden sich eigentlich kaum von den ersten beiden Songs. Das Tempo ist gleich. Es wird wie immer gebrettert, gebügelt und gehauen bis die Instrumente schlapp machen, nur die Melodien sind anders. Etwas ruhiger und entspannter geht es beim letzten Track „Örök vándork“ zu. Eine schöne ruhige Melodie und recht verständlicher Gesang erhellen den Raum und wie man es langsam von Baskíria kennt, bleibt die wohl verdiente Pause nicht lange erhalten. Nach knapp einer Minute beginnen die Jungs wieder das letzte aus der Stimme und den Instrumenten rauszuholen und verabschieden sich mit einem brachialen Sound.
Fazit: Baskíria ist wohl die härteste und schnellste Band aus Budapest. Vor allem die recht gut gelungenen Melodien und die Solis sind wirklich eine Perle, nur die Tonqualität ist gewöhnungsbedürftig, aber was wie gesagt, keinen Stören sollte.


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