Datum : 19.01.2018
Uhrzeit: : 16:49 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Majesty - Sons of a new Millenium
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Majesty - Sons of a new Millenium
  »Trackliste
1. Sons Of A New Millenium
2. Make It, Not Break It
3. Guardians Of The Dragonrail (Orchestral Version)
4. Hail To Majesty (Live)
5. Ride And Fight (Remastered)


Release: 2006
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Heavy Metal
Laufzeit: 21.56 min
Format: CD Audio
Label: Massacre Records

 

Eingängig, traditionsbewusst, ganz und gar nicht kommerziell (im Gegensatz zu so genannten „Kings of Metal“) und absolut TRUE. Fast drei Jahre lang mussten MAJESTY-Fans auf ein Lebenszeichen ihrer Helden warten – sieht man einmal von dem recht lahmen Livealbum „Metal Law“ ab, dass immerhin noch mit einer DVD und einem neuen Studiotrack punkten konnte. Mit „Sons of a new Millenium“ steht nun endlich die Vorab-EP zum kommenden Album „Hellforces“, welches am 24. Februar 2006 erscheinen wird, in den Händlerregalen. Äußerst angenehm überrascht der Preis dieses Mini Albums, da es zum Preis einer Single daherkommt.
Verändert hat sich im Hause MAJESTY im Jahre 2006 nicht all zu viel. Tarek „Metal Son“ Maghary hat sichtbar einige Pfunde verloren und das Cover-Artwork wirkt mit stimmigen Farben und dem reiferen Design weniger kitschig (was den ein oder anderen True Metaller enttäuschen dürfte).
Musikalisch bietet die vorliegende 5-Track-EP mit absehbarer Sicherheit einen gelungenen Überblick über den Sound des anstehenden Albums. Der Titelsong „Sons of a new Millenium“ dürfte den Großteil der Fangemeinschaft zufrieden stellen. Die äußerst eingängige Hookline und der geradezu unvermeidbare „Raise your fist, bang your head and gröhl bis zum geht nicht mehr“-Chorus sorgen für einen sofortigen Ohrwurmeffekt. „Make it, not break it“ geht zwar soundtechnisch einige Schritte zurück und hätte auch genauso gut auf dem selbst produzierten Debüt „Keep it true“ stehen können, überzeugt aber dennoch durch seinen nostalgischen Flair. Mit „Guardians of the Dragonrail“ findet sich neben dem Titeltrack ein weiterer Song, der auf dem kommenden Album vertreten sein wird. Etwas besonderes stellt das Stück auf dieser EP dennoch dar, da hier eine orchestrale Version vorliegt. Tarek hat sich dazu seine Duett Partnerin Johanna Mott an Land gezogen, mit der er bereits auf seinem gefloppten Soloalbum „Dawn Rider – Fate is Calling Part One“ zusammenarbeitete. Die Dame, die gewöhnlich bei MIDNIGHT SYMPHONY singt, steuert dem Song ihren pseudo Operngesang bei, der für eine gehörige NIGHTWISH meets ACCEPT Note sorgt. Die anschließende Liveversion der Bandhymne „Hail to Majesty“ kann sich der geneigte Hörer getrost schenken. Die Spielleistung der Band ist zwar tadellos aber das arg gelangweilte Publikum auf dem KEEP IT TRUE IV Festival drückt schon ordentlich auf die Stimmung. Auch das MANOWAR Cover „Ride and Fight“ (war bereits auf der Vinylversion von „Sword & Sorcery“ enthalten) dürfte eher etwas für Die-Hard-Fans sein.
Fazit:
MAJESTY legen zwar keine Killer-EP vor, aber allein das Vorhandensein des Titelsongs rechtfertigt den Kauf.



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