Datum : 20.01.2018
Uhrzeit: : 13:45 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Bullet for my Valentine - Bullet for my Valentine
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Bullet for my Valentine  - Bullet for my Valentine
  »Trackliste
1. Hand Of Blood
2. Cries In Vain
3. Curses
4. No Control
5. Just Another Star

Release: 25.04.2005
WERTUNG
3 /6 Sternen
Stil: Metalcore
Laufzeit: 17.18 min
Format: CD Audio
Label: G.U.N. Records

 

Es gibt Zeiten da fühle ich mich beobachtet. Dies geschieht im Besonderen, wenn ich eine Platte wie die folgende Auflege. Aus irgendeinem Grund scheint mich Lemmy, der auf einem Poster an meiner Tür hängt, immer fies anzuschauen wenn ich seine und meine Ohren mit Metalcore langweilen muss (was die echte Warze dazu sagen würde ist mir übrigens schnuppe). Hier zu Lande kräht noch kein einziger Hahn nach Bullet for my Valentine, auf der anderen Seite des Kanals konnte sich die Band jedoch innerhalb kürzester Zeit einen beachtlichen Ruf aufbauen und das ohne eine Platte im Gepäck zu haben. Es zahlt sich halt aus jeden erdenklichen Gig anzunehmen. Doch genug der Lobpreisungen. Da ich es hier, wie bereits erwähnt, mit Metalcore zu tun habe, heisst das für mich nur eins: niedermachen!!! Los geht’s mit „Hand of Blood“ und hoppla wollte ich die Band nicht gerade niedermachen? Das Startriff jedenfalls klingt zumindest arschgeil und geht sofort ins Ohr. Schnell gesellen sich jedoch ein ätzender Groove sowie die genretypischen und wenig unterhaltsamen Vocals dazu und spätestens dann ist Hängen im Schacht. „Cries in Vain“ und „Curses“ glänzen ebenfalls zu gähnende Langeweile. Weiter geht’s mit „No Control“ das dermaßen nach einer schaurigen In Flames Kopie klingt, dass sich feinen Härchen in meinem Innenohr zusammenkräuseln. Den sprichwörtlichen Schlusspunkt setzt, dass abschließende „Just another Star“. Übelste Nu Metal Attitüde (samt nervigen „Jump, jump, jump“ Einlagen) nerven schon, da hat die Digitalanzeige kaum die zehn Sekundenmarke erreicht.
Fazit:
BULLENT FOR MY VALENTINE huldigen den Helden ihrer Jugend. Leider verschrammeln die Briten ihren Sound genauso wie ehemalige, nicht näher benannte, Thrash Götter. Schade eigentlich, dass es sich bei dieser Platte um ein Stück Plastik aus dem aufkommenden Metalcore handelt, sonst könnte ich mich vielleicht zu einem Lächeln durchringen, da besonders die Gitarrenfraktion ihr Handwerk mehr als beherrscht und auch die Produktion sich nicht verstecken muss. Jeder anständige Metaller wird eh einen weiten Bogen um die Scheibe machen. Aber kleine hüpfende Nu Metal Kiddies sowie Trendi Metalcore Anhänger durften ihren Spaß an der Sache haben. Ich jedenfalls brauch jetzt ne Runde Manowar!!!



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