Datum : 18.06.2018
Uhrzeit: : 23:15 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Serpent Obscene - Chaos Reign Supreme
» Serpent Obscene - Chaos Reign Supreme
Homepage : www.serpentobscene.com
 

Serpent Obscene - Chaos Reign Supreme
  »Trackliste
01. Jackal Incarnate
02. Necro Angel
03. Crescendo Of Violence
04. Death Obsessed
05. Sinister Faces
06. Confessor
07. Evil Ascends
08. Dawn Of Suffer
09. Execution
10. Carnal Contortion


Release: 2006
WERTUNG
5.5 /6 Sternen
Stil: Thrash Metal
Laufzeit: 34.00 min
Format: CD Audio
Label: Black Lodge Kommentar / Userwertung eintragen

 

Zehn Tracks komprimiert auf eine kompromisslose Spielzeit von etwas mehr als einer halben Stunde, da kommen doch gleich wieder Erinnerungen an glorreiche Totschläger-Alben hoch. SERPENT OBSCENE aus Schweden legen mit „Chaos Reign Supreme“ ihr mitlerweile drittes Album vor. Geboten wird dem geneigten Zuhörer straighter Thrash Metal der Marke Old School made in Germany, gemixt mit einigen Anleihen schwedischen Todesbleis. Also bei weitem nix für Leute die THE HAUNTED für die Zukunft des Thrash Metal halten, auch wenn deren Produzent Berno Paulsson hier ebenfalls die Regler bediente.

Ruhige Momente treten auf „Chaos Reign Supreme“ so gut wie überhaupt nicht auf. Der Opener „Jack Incarnate“ gibt die Marschrichtung vor. Augen geradeaus und ab dafür. Mächtige Riffs treiben den Sound an, dessen Highspeed durch atemberaubenden Groove unterstützt wird. Killerriff, Killerriff, Break, Killerriff, Solo, Killerriff, Killerriff. Ein einfaches Rezept auf das auch bei einem Großteil der nachfolgenden Nummer zurückgegriffen wird. Hervorzuheben seien der mit gerade mal zweieinhalb Minuten kürzeste Song „Crescendo of Violence“, welcher durch sein Tempo und unglaubliche Aggressivität besticht, das minimal sanftere „Dawn of Suffer“ (absolut Genick brechender Mittelteil) sowie der Rauschmeisser „Carnal Contortion“.

Die Produktion lässt keine Wünsche offen. Der Sound ist kraftvoll, keinesfalls eintönig und dennoch nach bewährtem Muster gestrickt. Spieltechnisch gibt es an keinem Punkt etwas auszusetzen und auch Brüllaffe Erik Tormentor weiß seine Stimme bestens einzusetzen. Die Erfahrungen, die die meisten Bandmitglieder in anderen Kombos wie KAAMOS und MAZE OF TORMENT gesammelt haben machen sich deutlich bemerkbar.

Fazit:
Einerseits könnte der Sound der Elchländer etwas mehr Breaks und Soli vertragen, andererseits haben die Jungs in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie auch dies perfekt beherrschen. „Chaos Reign Supreme“ geht ab ohne Ende und das ist auch gut so. Das schmucke Coverartwork von Joe Petagno (u. a. MOTÖRHEAD, MARDUK) trägt sein Übriges zum Gesamteindruck bei.



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