Datum : 21.04.2018
Uhrzeit: : 23:25 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Depredation - Ruhrpottmetal
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Depredation - Ruhrpottmetal
  »Trackliste
01. Voyeurs Of Disaster
02. Unparadized
03. Your Trust Betrayed
04. Fundamental
05. Sweet Dementia
06. Locked Insane
07. Unleash The Scapegoat
08. The Perfect Murderer
09. A Cynic Epitaph
10. Metal Maniax

Release: 2005
WERTUNG
4.5 /6 Sternen
Stil: Thrash Metal
Laufzeit: 35.00 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion Kommentar / Userwertung eintragen

 

Ich muss gestehen, dass ich noch nichts von der Mühlheimer Band DEPREDATION gehört hatte, als ich im Plattenladen durch die Regale stöberte. Zum Glück endeckte ich dort eine ihrer Scheiben mit dem schönen Titel "Ruhrpottmetal", welche ich dann, bei dem freundlichen Preis von 7,50 €, käuflich erwarb.
So, nun zur Musik:
Was man Hier geboten bekommt kann sich schon Ruhrpottmetal schimpfen - schneller, harter Thrash Metal, bei dem aber auch die Melodie nicht zu kurz kommt, generell hört man recht schnell das DEPREDATION technisch was auf´m Kasten haben. Die Soli gewinnen zwar keinen Innovationspreis, passen aber ins Songwriting, welches auch zum mehrmaligen Hören der CD anregt. Die Produktion ist gut, einzig der Gesang ist manchmal etwas im Hintergrund.

Los geht´s mit dem Lied "Voyeurs Of Disaster", hier werden groovige Midtempo-Riffs mit Ballerpassagen und einem leicht punkigen Refrain gemischt.
Das nächste Lied "Unparadized" ist nicht so schnell, aber dafür groovig und mit, für Thrash Metal Verhältnisse , viel Melodie.
In "Fundamental" bekommen, wie der Titel schon vermuten lässt, fundamentalte Religionen textlich einen auf den Deckel, aber auch musikalisch ist das Lied etwas schneller und härter ausgefallen - die Riffs erinnern etwas an Kreator mit einer Priese Sodom.
Es folgt das 40-sekündige "Sweet Dementia" welches als Intro zu "Locked Insane" zu fungieren scheint, auf jedenfall bringt es mit seinen seichten Tönen eine gut plazierte Erholungspause.
Mit "Unleash The Scapegoat" kommt ein weiteres, teils hartes, teils sehr eingängiges Lied, "The Perfect Murderer" haut dafür voll auf die Fresse.
Zu guter Letzt kommen noch das Instrumental "A Cynic Epitaph" und das Sauflied "Metal Maniax".

Fazit: Guter Thrash Metal der nicht nur dem Oldschool-Fan gefallen dürfte!


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