Datum : 18.06.2018
Uhrzeit: : 23:11 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Fimbulthier - The Battle Begins
» Fimbulthier - The Battle Begins
Homepage : www.fimbulthier.de
 

Fimbulthier - The Battle Begins
  »Trackliste
01. Prolog
02. Blinded by Hypocrisy
03. Predators in a Human Shape
04. March and Fight
05. With Fire and Claws
06. Battlesong
07. ...And Thousand Men Will Die
08. Our Quest
09. Ragnarök
10. Epilog

Release: 2007
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Viking Metal
Laufzeit: min
Format: CD Audio
Label: Trollzorn Kommentar / Userwertung eintragen

 

Lange haben Fimbulthier an dem Material ihres Erstlings gearbeitet. Das Material des Albums ist teilweise älter als die Band, die sich Ende 2005 in der aktuellen Besetzung formierte und in der folgenden Zeit mit Szenegrößen wie Helrunar, Helheim und Nomans Land die Bühnen teilte. Ihr Stil hat sich von reinem Death Metal zu einem rifflastigen Viking-Metal entwickelt, der von krachenden Gitarren und dem Wechselspiel aus Growls und Shouts lebt.
Das Album beginnt mit einem Keyboard-lastigen Intro, übrigens die einzige Stelle der Platte, an der ein Keyboard zu hören ist, und geht dann in das melodiöse "Blinded by Hypocrisy" über, das sowohl inhaltlich, als auch musikalisch das Thema des Albums vorstellt: Ein Krieger entzieht sich der christlichen Heuchelei und beschließt zu kämpfen. Treibende Gitarrenriffs, eine Rhythmus-Gitarren-Wand, gelegentliche Einwürfe in Form von zweistimmigen Gitarrenmelodien lassen das mit 8 Minuten sehr lange Stück nie langweilig werden.
So geht es weiter: Power, starke Riffs, zweistimmige Gitarren, klare Gesangs-Refrains und ein leider nicht immer überzeugendes Schlagzeug machen die CD interessant. Hervorstechend ist das ziemlich Death Metal-lastige Riff von "March and Fight" und das Mid-Tempo-Stück "With Fire and Claws", für mich die interessantesten Stücke des Albums. Einen melodischen Höhepunkt bekommt die Sache noch einmal mit "Our Quest", einem Blackmetal-inspirierten Stück, das ordentlich nach vorn drängt, bevor das dramatische "Ragnarök" und der akustische Epilog mit seinem Chorgesang eine CD zu Ende gehen lassen, die auf jeden Fall hörenswert und spannend ist. Auch die Produktion, im heimischen Studio entstanden, ist sauber und übersichtlich und lässt, abgesehen von gelegentlich zu trockenem Gesang, keine Wünsche offen. Einzig das Schlagzeug, nach Aussage der Band aus Kostengründen programmiert, will sich nicht so recht in den ansonsten sehr lebendigen Eindruck einpassen. Schade. Es bleibt zu hoffen, dass Fimbulthier sich mit dieser Platte die Möglichkeit erspielen, die nächste in einem Studio mit natürlichem Schlagwerk einzuspielen. Schön wäre es.



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