Datum : 24.04.2018
Uhrzeit: : 03:01 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Dekrowned - Wars and Witches
» Dekrowned - Wars and Witches
Homepage : www.dekrowned.de
 

Dekrowned  - Wars and Witches
  »Trackliste
1. Closed Eyes
2. Inquisition Melody
3. Bloodwars of Heaven


Release: 2003
WERTUNG
3 /6 Sternen
Stil: Doom Metal
Laufzeit: 15.41 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Dekrowned haben so einiges hinter sich. Gegründet wurde die Gruppe bereits Anfang der Grunge verseuchten Neunziger. Seitdem ist viel geschehen. Anno 2004 hat die ehemalige Schülerband nach einigen Umbenennungen und ständigen personellen Wechseln (Klampfer Torben Reith bildet das einzig verbliebene Gründungsmitglied) nun endlich zu einem festen LineUp gefunden und kann die ersten Auftritte verbuchen. Seit einiger Zeit liegt auch der erste Tonträger vor. „Wars and Witches“ nennt sich dieses erste, drei Tracks beinhaltende, offizielle, in Plastik gebrannte, Lebenszeichen der Dortmunder. Dekrowned selbst bezeichnen ihren Sound als eine „skurrile Eigenkomposition zwischen Ballade und Metal“. Ich will ja keinem auf den Schlips treten Leute aber eure so genannte skurrile Eigenkomposition nennt sich schlicht und einfach, Doom. Zumindest zwei Drittel der Scheibe, nämlich die ersten beiden Nummern „Closed Eyes“ und „Inquisition Melody“ sind nicht mehr und nicht weniger als klassischer Doom Metal ohne große Überraschungen. Ein paar ordentlich lange Soli, die dem Sound richtig gut zu Gesicht stehen würden, sucht der Slowbanger jedoch vergebens. „Bloodwars of Heaven“ erregt, dank dem etwas schnellern Tempo und schweren aber kraftvollen Riffs, erheblich mehr Aufmerksamkeit. Ein ganz großes Lob geht an Sängerin Petra Kielhorn deren rauchige und stimmungsvolle Stimme wie ein Heiligenschein über den sonst eher trägen Sound schwebt.
Fazit: Nun will ich nicht zu hart mit dem Quintett ins Gericht gehen. Für ein erstes Lebenszeichen geht das Ding allemal in Ordnung. Auch wenn ich richtig fetzende Riffs und wabernde Basswände vermisse, Petras Vocals und die annehmbare Produktion machen einiges an Boden gut.


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