Datum : 23.01.2018
Uhrzeit: : 13:10 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Demonlord - Helltrust
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Demonlord  - Helltrust
  »Trackliste
1. Helltrust (Intro)
2. Quo Vadis?
3. Ruins In The Dark
4. The Strongest One
5. Poisoned Souls
6. Overture To The End
7. Darkest Place
8. Still Alive
9. Something Arrived
10. In The Name Of God

Release: 29.03.2005
WERTUNG
6 /6 Sternen
Stil: Power Metal
Laufzeit: 44.48 min
Format: CD Audio
Label: Source of Deluge

 

Wie der Name vermuten lässt, steckt hinter „Demonlord“ nicht etwa die neueste Black-Metal Ikone aus Norwegen, sondern ein ungarisches Powermetal – Quartett, welches sich in seinem Heimatland schon in die Herzen seiner Fans gespielt hat. Die Band besteht aus dem Frontmann Balázs Jurásek, seines Zeichens verantwortlich für Bass und Gesang, Gitarrist Gábor Kovács, der Balázs zusätzlich mit Backgroundgesang unterstützt, Leadgitarrist András Nagy und dem Schlagzeuger Zoltán Világi.
Die Band, die seit 1997 existiert, verbuchte schon einige kleine Erfolge wie ihr erstes Demo „Vengence“. Mit dem zweiten Demo „Valley of Life“, welches 1998 für einen Musikwettbewerb aufgenommen wurde, verschafften sich die Ungarn eine Reihe von Auftritten bei diversen Festivals und Konzerten. Im Jahr 1999 nahm die Band ihr erstes Album „Adventures In Hell pt. I“ auf, die Mühe ihrer Eigenproduktion wurde belohnt und die CD ein Hit auf heimatlichen Boden. Jetzt im Jahr 2005 raufen sich die Jungs erneut zusammen um endlich mit ihrem neuen Clou „Helltrust“ europaweite Anerkennung einzuheimsen.
Nach kurzem eingesprochenen Intro „Helltrust“ starten die Ungarn unmittelbar mit ihrem zweiten Track „Quo Vadis“. Wir lauschen schnell einem Choral, da preschen die Vier auch schon direkt im Midtempi durch, die zum Teil sehr Hymnenhaften Textpassagen laden zum mitsingen ein. Der treibene Sound erübrig den Rest – geiles Stück. Bleibt nur zu Hoffen das die nächsten Songs nicht nachlassen, denn die Jungs hören sich wirklich viel versprechend an. „Ruins In The Dark“ der dritte Song schließt sich dem zweiten Stück an, viele gute Gitarrenparts, eindringlicher Refrain, cooles Soli, was will man mehr?
„The Strongest One“ gibt gleich zu verstehen dass die Jungs es ernst meinen, es wird noch mal ein wenig an Tempo nachgelegt, wobei der doch sehr hymnenhafte Stiel nicht verloren geht. Nach einem melodischen Start wird „Poisoned Souls“ mit energischer Gesangeskunst von Seiten Balázs fortgeführt, das Stück imponiert mit einem genialen Solopart und endet dann in den schon für die Band typischen hymnenhaften Stiel. „Overture To The End“ kommt in etwas ruhiger rüber, also kann man mal getrost abschalten und einfach zuhören. Das siebte Stück „Still Alive“ reiht sich gewillt in das Bravourstück ein. Mit „Still Alive“ erfüllt die Band dann auch ihr Balladenpensum und bring den Beweis dass sie auch in diesem Bereich alle Anforderungen erfüllt. Mit „Something Arrived“ schlagen wir dann wieder in das gewohnte Tempo der Band ein, diese erfreut uns mit einen recht heiteren Teil ihrer Performence. So kommen wir nun zum letzten Stück „In The Name Of God“, welches recht unkompliziert über die Bühne geht, munter prügelt Herr Világi seine Drums, alles in allen kommt eine gute Stimmung hoch, Gesang und Gitarren gliedern sich zum perfekten Zusammenspiel ein.

An sich eine gelungene Scheibe die durchlaufend Abwechselung bietet, insgesamt zwar nach einem einfachen Erfolgsmuster gestrickt, aber dennoch sehr wirkungsvoll. So muss ich sagen ein echter Lichtblick nach der Frustration, die das doch nicht so dolle neue Hammerfall Album aufgeworfen hat. Ich hoffe dass „Helltrust“ Demonlord aus ihren Schattendasein befreien wird und der Band auch hier zu Lande ihren erhofften Erfolg bringen wird.




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