Datum : 17.07.2018
Uhrzeit: : 17:26 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Doro - Fight
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Homepage : www.doro.de
 

Doro  - Fight
  »Trackliste
01. Fight
02. Always Live To Win
03. Descent (feat. Peter Steele)
04. Salvaje (Untouchable)
05. Undying
06. Legends Never Die
07. Rock Before We Bleed
08. Sister Darkness
09. Wild Heart
10. Fight By Your Side
11. Chained
12. Hoffnung
13. Song For Me (Bonustrack)

Release: 2002
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Hard Rock
Laufzeit: 49.54 min
Format: CD Audio
Label: Steamhammer

 

Doro die vielleicht erfolgreichste Vertreterin der deutschen Heavy Metal Szene holt zum 12. schlag aus. Ihr neues Werk welches den hoffnungsvollen Titel „Fight“ trägt versucht die Düsseldorferin sich erneut an die Spitze des Metal Universums zu kämpfen.
Dabei hält sie sich an alt bewährtes welches niemand großartig überraschen dürfte.

Es wird wieder einmal ein deutschsprachiger Song (Hoffnung) eingeträllert. Was zu den vorläufigen Platten jedoch keine Neuerung verspricht, sondern schon eher als Tradition zu bezeichnen ist. Wirklich überzeugen kann die Platte jedoch nicht, und so bleiben alte Perlen wie „Burning the Witches“, „True as Steel“ oder „Triumph and Agony“ in unerreichbarer Ferne.

Der erste Track der CD wurde eigens für die Boxweltmeisterin Regina Halmich komponiert.
„Fight“ welches zu diesen Zweck sicherlich als tauglich gilt, ist allerdings durchspickt von ausgelutschten Reimen wie „And I hope we stand alive, we gotta fight“ die irgendwie an die Genialität von Manowar anschließen, bei denen die Worte Glory, fight und win nahezu in jedem Songtext vorkommen. Track 2 die Uptempo-Nummer „Always live to win“ ein einfaches Stück das nicht gerade von sich zu reden macht. Kommen wir zu Track 3, dem so zu sagenden Highlight der CD „Descent“ ein Duett mit dem Type O Negative Sänger Pete Steele der mit seiner heiseren Stimme einen netten Kontrast zu Fräulein Pesch bildet.
Track 4 „Salvaje“ Typischer Doro Song mit in Spanisch gesungenen Chorus. Als 5. Titel der Scheibe „Undying“ eine von vielen Balladen die auf keinem Doro-Album zu fehlen scheinen, man setzt wieder einmal auf alt bewährtes, Mut mal etwas erfrischend neues auszuprobieren bleibt leider auf der Strecke. Gleiches gilt für den Track „Fight by your side“ einer Ballade die es auch schon mal in besser gab. Die Songs „Sister Darkness“ und „Wild Heart“ sind endlich wieder Lichtblicke und rocken wie zu den Glanzzeiten der sympathischen Blondine.
Den Track „Rock before your bleed“ sollte man am besten schon im Vorhinein überspringen.
Öde, sich ständig wiederholende Textpassagen die irgendwann auf einen Nervtötenden Level landen, da ist die gute Frau Pesch eindeutig zu mehr fähig. Auch das Stück „Chained“ kann nicht wirklich viel reißen und so verfällt der Hörer mehr und mehr einem Dornröschenschlaf
Aus dem auch der in Deutsch eingesungene Track „Hoffnung“ einen nicht wirklich wachrüttelt.

Fazit: Doro sollte langsam sich mal ein neues Konzept zu Grunde legen. Die Mischung aus Herzschmerzballaden und hard rock Sound sollte mal überarbeitet werden. Ein paar gute Lieder auf der Platte können da auch nicht viel reißen und so bewegt sich die Scheibe nur durchschnittlich, dümpelt streckenweise nur so vor sich her. Schade es wär deutlich mehr drinne gewesen.





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