Datum : 23.01.2018
Uhrzeit: : 13:12 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Edgecrusher - Deeper than Hate
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Homepage : www.edgecrusher.inf
 

Edgecrusher - Deeper than Hate
  »Trackliste
1. Dead blood red
2. Deeper than hate
3. No zone
4. Golden purity

Release: 2004
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Thrash Metal
Laufzeit: 15.39 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Im Zuge der zweiten Auflage der Cold Metal Night in Tuttlingen drückte uns Sänger Igor –„ey warum zur Hölle hast du keinen Testament Patch auf deiner Kutte“- Panic (Pseudonym? wer weiß) doch gleich die aktuelle, seit mittlerweile über einem halben Jahr erhältliche Demo seiner am diesem Abend auftretenden Band Edgecrusher in die Hand. Selbstredend, dass dieses Werk umgehend einer Rezension bedarf, da die Band live, zumindest mich, voll überzeugen konnte. Die übereinstimmensten Einflüsse lesen sich wie folgt. Testament, Slayer, Metallica (na na na ich will ja ma hoffen ihr meint die Prä black Album Phase) und Mashine Head. Diese Namen sprechen natürlich er’s ma Bände. Der Sound von Edgecrusher hat mit den genannten Größen zunächst jedoch erst einmal garnix zu tun. Die Band selbst beschreibt ihren Stil als eine Symbiose aus Kraft und Melodie welche die tiefsten Tiefen der menschlichen Seele berührt. Joa…. dat sacht nun auch nicht viel mehr aus und daher bleiben wir bei der simplen Bezeichnung THRASH METAL. Der Opener „Dead blood red“ jedenfalls hat’s ordentlich in sich. Zwar wird das Gaspedal allemal angedrückt aber übermäßige Geschwindigkeit ist halt nicht immer von Nöten. Der Titeltrack „Deeper than Hate“ knallt gleichfalls voll in die Fresse. Zwar immer noch weit entfernt vom Uptempobereich dafür aber ungeheuer verfrickelt und vor allem heavy. „No Zone“ retten lediglich die verspielten Solipassagen vor dem Totalausfall (es kann halt nicht immer gut gehen). Bei „Golden Purity“ hingegen passt wieder alles. Geiles Grundriff, klasse Solo und Mitgröhlchorus – gelungen.
Fazit: Edgerusher haben es definitiv raus. Zwar erfinden sie den Thrash Metal alles andere als neu, aber sie können sich jedoch auf einen äußerst eigenständigen Sound, gelungene Kompositionen und makellose Spieltechnik berufen. Lediglich eine Highspeednackenwirbelzerstörungsnummer fehlt mir auf dieser ansonsten sehr gelungenen Demo.


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