Datum : 24.04.2018
Uhrzeit: : 02:49 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Escape from Insanity - Demo 1
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Homepage : www.escape-from-insanity.de
 

Escape from Insanity - Demo 1
  »Trackliste
1. Escape from Insanity
2. End of the World
3. Dualism
4. Snake Bite

Release: 2004
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Heavy Metal
Laufzeit: 16.30 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

Seit nunmehr zwei Jahren werken Escape from Insanity aus Oberhausen schon zusammen und so langsam kommt der Zug ins Rollen. Nach ersten vereinzelten Auftritten bei denen die drei Jungs und das zuckersüße Mädel durchweg auf positive Resonanzen stießen, liegt seit mittlerweile schon drei Monaten das erste schlicht mit „Demo 1“ betitelte Machwerk vor. Wer nun mit dem Bandnamen so überhaupt nix anfangen kann, dem sagt vielleicht der Name Snake Bite etwas, unter dem die Band bis vor einem halben Jahr noch bekannt war. Da jedoch eine weitaus länger bestehende süddeutsche Combo denselben Namen trägt wurde kurzerhand beschlossen sich nach dem Opener der ersten Demo zu benennen. Womit wir auch gleich beim Ausschlag gebenden wären. „Escape from Insanity“ ist ein netter heaviger Rocker der sich im Midtempobereich abspielt. Sängerin Sarah bewegt sich stimmlich dabei irgendwo zwischen Sandra Nasic und Doro Pesch. „End of the World“ geht schon etwas flotter zur Sache. Zwar könnte der Bass etwas besser abgemischt sein (und auch besser abgestimmt sein) dafür überzeugen Riffing und das satte Bay Area mäßige Getrommel auf ganzer Linie. Wieder die langsamere aber keinesfalls ruhigere Schiene fährt das etwas kurz geratene „Dualism“ und auch der Versuch einer überzeugenden Metalballade gelingt in Form von „Snake Bite“.
Fazit: Großes Lob an die Gesangs und Gitarrenfraktion (welche in beiden Fällen nur mit einem einzigen Vertreter besetzt ist, aber was soll’s). Auch die Drumparts überzeugen über weite Strecken. Der Bass hingegen klingt oftmals zu lasch und etwas zu leise. Ist er dann doch einmal besser zu hören nervst leider ein bissel. Legt man diese Tatsache zu Grunde und versucht man die dürftige, oft blechern klingende Produktion zu überhören sind mit viel Wohlwollen noch vier Sternchen drin.
Die flottere Nummer „End of the World“ steht der Band eindeutig besser zu Gesicht als diese Midtempogeschichten. Es bleibt abzuwarten was Escape from Insanity aus ihrem sicherlich vorhandenen Potenzial schöpfen können.


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