Datum : 25.04.2018
Uhrzeit: : 00:21 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Goat Of Mendes - A Book Of Shadows
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Homepage : www.goatofmendes.de
 

Goat Of Mendes  - A Book Of Shadows
  »Trackliste

1. Drawing Down The Moon (Intro)
2. The Sabbatic Goat (Blessed Be)
3. My Book Of Shadows
4. Discordia
5. Staff And Chalice, Sword And Stone
6. Guardian Spirit
7. The Shaman
8. ...And Inanna Stood Unveiled
9. Children Of Aradia


Release: 24.01.2005
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Pagan Metal
Laufzeit: 51.31 min
Format: CD Audio
Label: Source Of Deluge

 

Wenn jemand Goat of Mendes zuvor noch nie gehört hat, liegt es wahrscheinlich daran, dass er sich in der falschen Szene bewegt, was eigentlich unmöglich ist oder ihn die recht tristlosen Cover einfach abgeschreckt haben. Jedenfalls steht eines fest: Die Paganisten von GoM brauchen sich vor der harten Konkurrenz im Pagansektor nicht zu verstecken, vorallem wenn man ein so starkes Label wie Source Of Deluge im Rücken hat. Goat of Mendes, zu deutsch "Ziege von Mandes", die für die ziegenköpfige Gottheit der Hexen im alten Ägypten steht, feiern seit ihrer Bandgründung vor knapp 10 Jahren ihre fünf prächtigen Scheiben, die musikstilisch eine Prise aus Black und Folk zu einem Pagan Manifest zusammenformen, was live und studiomässig definitiv bombastisch rüber kommt. Das Intro klingt sehr viel Versprechenend, hebt sich aber komplett von dem danach folgenden Material ab. Kurz gesagt: klingt gut, könnte man sich aber sparen!
Mit dem Lied "The Sabbatic Goat", in dem sowohl melodische Riffs, wie auch harte Blastparts in einem guten Verhältnis gemischt sind, ist ein sehr guter Auftakt gelungen. Der Sound ist von Beginn an absolut überzeugend. Die einzelnen Stücke der CD ähneln sich kein Stück. Teils hart und rau, wie z.b. bei "Discordia" aber teilweise auch folkig. Was aber alle Stücke gemeinsam haben ist die typisch düstere Stimmung die sie in der gegend verbreiten . Auch die Stilart der Band ist unverwechselbar. Sowohl Shouts wie auch klarer Gesang sind vorhanden, haben gute Übergänge und werden teilweise auch gleichzeitig in die Songs eingebaut. Man kann sogar eindeutig Sängerin Maia in einigen Liedern shouten hören, was bei Frauen in dem härteren Genre schon selten genug ist. Augenmerk möchte ich auch auf das letzte Stück "Children of Aradia" legen, welches es mir besonders angetan hat. Wenn ich dieses Album nun irgendwie katalogisieren müsste, würde ich sagen es steht irgendwo zwischen Korpiklaani und dem Album "Wigand" von Adorned Brood. Wer damit seinen Musikgeschmack identifizieren kann, der macht mit dem Kauf dieses Albums garantiert nichts falsches. Ich für meinen Teil werde mir in Zukunft auch noch die übrigen Alben von Goat of Mendes anschaffen.


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