Datum : 26.04.2018
Uhrzeit: : 20:58 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Let me Dream - Soulshine
» Let me Dream - Soulshine
Homepage : www.letmedream.com
 

Let me Dream  - Soulshine
  »Trackliste
1. Soulshine
2. Roses on the Silver Plate
3. I Resonate
4. Domain of Despair
5. Powered by the Moon
6. Babel
7. As the Souls Embrace
8. Dust of Time
9. Autumn Twilight
10. Video Track: Dust of Time

Release: 2004
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Dark Metal
Laufzeit: 43.06 min
Format: CD Audio
Label: Succubus Records

 

Die finnische Band Let Me Dream existiert schon seit 1989. Während dieser Zeit haben sie zwei Alben „My Dear Succubus“ von 1995 und „Greyscales“ aus dem Jahr 2000 veröffentlicht. Passend dazu gab es auch noch zwei Singleauskopplungen. Das mir nun vorliegende Werk „Soulshine“ wurde über das bandeigene Label Succubus Records veröffentlicht.

Anzusiedeln ist die Musik von Let me Dream ganz klar im Dark Metal-Bereich. Atmosphärische Keyboards und ein sehr variabler Gesang, von tiefen Growls bis zu einer klaren, manchmal fast opernmäßigen Stimme, kennzeichnen den Sound dieser Band. Besonders gut gefällt mir der dritte Song „I Resonate“. Eine sehr abwechslungsreiche Nummer, die mich stellenweise an Cryptic Carnage (falls die einer kennen sollte), besonders das prägnante Gitarrenriff in der Strophe, erinnert. Auch sehr schön: das clean gezupfte Gitarrenspiel in diesem Song. Allerdings vermisse ich gerade diese Abwechslung, die dieses Stück so gelungen erscheinen lässt, in den anderen Songs. Etwas knackigere Riffs und etwas weniger Atmosphäre hätten dem Album bestimmt nicht geschadet. Insgesamt sind die Stücke recht flott arrangiert, was dem Album wiederum eine gewisse Frische verleiht. Hervorzuheben ist auch Track Nummer sechs. Sehr aggressiver und intensiver Gesang und ein wirklich gut eingesetztes Glockenspiel wissen zu überzeugen. Besonders die Passage in der sich das Glockenspiel und die Gitarre mit einer Melodie abwechseln, weiß zu gefallen. Der variierende Keyboardsound und die nicht auf anhieb erkennbare Songstruktur machen „Babel“ zu einem Hörerlebnis, welches man bei den anderen Songs, wie schon erwähnt, etwas vermisst.

Ein Meilenstein der Musikgeschichte ist dieses Album zwar nicht, aber hörenswert auf alle Fälle. Hört euch nur den Refrain von „As the Souls Embrace“ an. Ein sehr gefühlvoller Refrain mit einer super Gesangsmelodie.



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