Datum : 23.01.2018
Uhrzeit: : 13:11 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Metalium - Demons of Insanity - Demons of Insanity – Chapter V
» Metalium - Demons of Insanity - Demons of Insanity – Chapter V
Homepage : www.metalium.de
 

Metalium - Demons of Insanity - Demons of Insanity – Chapter V
  »Trackliste
1. Earth In Pain
2. Power Of Time
3. Demons Of Insanity
4. Cyber Horizon
5. Ride On
6. Endless Believer
7. Sky Is Falling
8. Destiny
9. Mother Earth
10. Out Of The Silence
11. Atrocity
12. Silence Of The Night
13. Visions Of Paradise
14. One By One

Release: 25.04.2005
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Heavy Metal
Laufzeit: 66.18 min
Format: CD Audio
Label: Armageddon Music

 

Metalium gehören eindeutig zu den unterbewertesten Bands die die teutonische Metallandschaft in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Dabei besitzen die Jungs eindeutig das Zeug um in der Liga der ganz großen mitzuzocken. Beim Aufstieg in besagte Liga sollte das aktuelle Album „Demons of Insanity“ mehr als hilfreich seien. Waren die beiden Vorgängeralben „As One“ und „Hero Nation“ schon echte Kracher vor dem Herrn, setzen die Herren Lange, Ratz, Basse und Ehre mit ihrem mittlerweile fünftem Machwerk noch gehörig einen drauf. Nach dem obligatorischen Intro (kurzes blablabla) geht’s mit „Power of Time“ gleich in die Vollen. Hohe Vocals, getragen von einem klasse Riff sowie einer doppelten Bassdröhnung dürften jedem Banger die Tränen in die Augen treiben. Etwas progressiver aber dennoch hoch melodisch fallen der Titeltrack und „Cyber Horizon“ aus. Weiter geht’s mit „Ride On“ das sich live bestimmt zu einem absoluten Kracher entwickeln dürfte. Das mit gut und gerne acht Minuten längste Stück „Endless Believer“ nimmt schon fast epische Züge an und braucht den ein oder anderen Durchlauf um gefallen zu finden. Weiter geht’s in bester Power Metal Tradition der Marke Hamburg in Form des Helloweenigen „Sky is Falling“. Das folgende „Destiny“ kann getrost als totaler Ausfall bezeichnet werden. Das zugrunde liegende Riff möchte zwar grooven, bekommt dies jedoch nicht wirklich auf die Kette und so klingt die Nummer nach einer schlechten Mischung aus frühen Hammerfall und … äh hab ich vergessen. Zumindest das kreischende Solo zum Ende hin kann überzeugen. Doch Metalium wären nicht Metalium wenn sie solch einen Patzer nicht gleich wieder ausbügeln würden. „Mother Earth“, „Out of the Silence“ und „Atrocity“ sind mordsmäßige Killergranaten. „Silence of the Night“ ist eine lediglich vom Piano getragene Ballade die in ruhigen Momenten schon mal den ein oder anderen depressiven Gedanken zum Vorschein bringen kann. Zum Ende hin wird jedoch noch einmal die Keule ausgepackt und so sorgen das flotte „Visions of Paradise“ und das Black Sabbath artige „One by One“ für gehörig Spaß in den Windungen des Innenohres.
Fazit: Metalium stehen einerseits für genügend Weiterentwicklung, andererseits für lobenswerte Bewahrung der alten Werte. „Demons of Insanity“ stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Die Mischung als klassischen Metalkompositionen und flottem Powergerassel machen einfach nur Spaß und die Tatsache, dass es lyrisch gesehen mal nicht um die üblichen Klischees geht sondern fast durchweg sozialkritische Themen angesprochen werden, dürften auch die letzten Zweifler verstummen lassen.


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