Datum : 18.06.2018
Uhrzeit: : 23:18 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Methedras - Recursive
» Methedras - Recursive
Homepage : www.methedras.com
 

Methedras  - Recursive
  »Trackliste
1. Intro
2. L.R.S.
3. Drowning By Torment
4. Wreck ‘N’ Roll
5. My Inquity Whirl
6. Time To Die
7. The Denied God
8. Under
9. Darkness


Release: 2004
WERTUNG
4 /6 Sternen
Stil: Thrash Metal
Laufzeit: 31.14 min
Format: CD Audio
Label: Greyman Music

 

Das aus Italien nicht nur epischer Powermetal der Marke Rapsody und Konsorten kommt, beweisen Methedras. Diese Band hat sich dem Thrash-Metal der achtziger Jahre verschrieben, und knüppeln dementsprechend drauf los. Gegründet im Jahre 1996 startete die Band ihre musikalische Karriere, wie so viele andere Bands auch, mit Coversongs von Slayer, Testament, Megadeth oder Metallica. Nach einigen Demoveröffentlichungen, erblickte nun das Debut „Recursive“ das Licht der Welt.
Die Scheibe beginnt leider mit einem meiner Meinung nach ziemlich überflüssigen Intro, aber danach geht’s direkt ohne Kompromisse los. Der zweite Song bietet einen krassen Einstieg mit einem abgefahrenen Gitarrengefrickel, und einem coolen Refrain. Ein bisschen langsamer startet „Drowning By Torment“, bevor dann auch der Knüppel aus dem Sack geholt wird. Das beste an diesem Song ist das geniale Wah-Wah-Solo in der Mitte des Songs. Stellenweise erinnert mich das Songwriting der Band an Testament, schöner oldschool Thrash-Metal eben. Die Schlagzeugarbeit weiß ebenfalls zu überzeugen. „Time To Die“ beginnt mit einem rockendem Riff, das auch später im Song wieder aufgegriffen wird. Der Refrain geht gut nach vorne los, und wird im zweiten Durchlauf variiert. Der Höhepunkt des Silberlings befindet sich allerdings am Ende. Nach einem Spieluhrenintro startet „Darkness“ mit einem fantastischen Wah-Wah-Riff, welches ich mir immer und immer wieder anhören könnte. Aber auch der Rest des Songs hat es in sich. Mit der groovenden Strophe, gepaart mit einem schnellen Refrain und einem schnellen Solopart, kann man nichts falsch machen. Insgesamt wird der headbangenden Fanschar abwechslungsreicher Thrash-Metal geboten. Die komplette Scheibe bietet ohne einen Ausfall konstant gute Songs.
Einzig die Produktion hätte ein wenig sauberer ausfallen können. Natürlich passt zu dieser Art von Musik ein rotziger Sound aber am Gitarrensound und an der Basedrum hätte man meiner Meinung nach noch etwas tun können.


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